Reisen mit Freunden - jetzt Reisemobil mieten

Jede Reise ist anders! Denn die Wünsche und Bedürfnisse des Reisenden bestimmen, wo es hingeht und wie der Urlaub verläuft. Und natürlich bestimmt die verfügbare Zeit darüber, wo die Erlebnisse gesucht werden. Klar, Sie möchten möglichst viel entdecken und Ihre kostbare Freizeit optimal nutzen. Doch wenn man von einem Ort zum nächsten hetzt, bleibt das intensive Reiseerlebnis mit dem Wohnmobil aus und die Erinnerungen verschwimmen. Und Sie möchten sich ja sicher auch erholen, oder?! Deshalb sollte sich jeder Abenteurer folgende Faustregel zu Herzen nehmen:

 

Wenig Zeit = Deutschland und seine Nachbarländer

Viel Zeit = Europa und die Welt

 

Weiter sollten Reisemobil-Freunde sich fragen, wie Sie die Zeit vor Ort am liebsten verbringen wollen. Ob sportliche Aktivitäten in der Natur, Stadt und Kultur oder Entspannung und eine intensive Zeit mit Freunden oder der Familie. Sie bestimmen, wo es lang geht!

Hand aufs Herz: Was ist Ihnen auf Reisen mit dem Wohnmobil besonders wichtig? Was möchten Sie erleben und wo liegen Ihre Prioritäten? Um die Gedanken anzustoßen, geben wir Ihnen ein paar Inspirationen mit!

 

Auf Entdeckungstour: Die Stadtreise mit dem VW California oder Kastenwagen

 

Eine Stadtreise mit dem Wohnmobil bietet viele schöne Anreize. Sie begeben Sie sich auf ein kulturelles Abenteuer mit vielen neuen Eindrücken. Auch wenn Sie mitten im Geschehen sind, können Sie sich jederzeit flexibel bewegen. Besuchen Sie ein Museum, schlendern Sie durch enge Gassen und entdecken Sie malerische Plätze….

Noch dazu sparen Sie sich die Hotelkosten und die zahlreichen Restaurantbesuche, da Sie Ihr Lieblingsessen einfach selbst kochen können. In den meisten Städten finden sich zentrale Stellplätze, sodass belebte Gegenden und Sehenswürdigkeiten nur einen Katzensprung entfernt sind.

 

Für die Stadtreise empfehlen wir ein kompaktes Reisemobil, wie den BoxStar von Knaus. Er meistert enge Straßen und findet auf Stellplätzen einfach Platz. Zudem haben Sie alles, was Ihr Herz begehrt an Bord: Kochnische, Spülbecken, Kühlschrank und Dusche +WC. Dank Fahrradträger können Sie auch Fahrradtouren durch die Stadt unternehmen. Eine kompakte Alternative wären unsere VW T 6 Ocean mit Aufstelldach und ebenso 4 Schlafplätzen.

🚌 Platz für 4 Personen

 

Aktives Reisen für Naturliebhaber – immer und überall zuhause mit dem Wohnmobil

 

Während Sie auf der Fahrt mit dem Wohnmobil tolle Aussichten genießen, schnuppern Sie auf Ihren Touren durch Wiesen und Wälder den Duft der Natur. Im Aktivurlaub geht es um vielseitige Erlebnisse mit sportlichem Charakter. Oben drauf bekommen Sie viel frische Luft und einen klaren Kopf. 

Dank Fahrradträger können Sie ausgedehnte Radtouren machen. Oder Sie gehen Angeln und braten den Fisch über offenem Feuer. Zum Campen bieten sich naturnahe Plätze an, von denen Sie Touren entspannt starten.

 

Für den Aktivurlaub empfehlen wir beispielsweise den CaraBus von Weinsberg. Das wendige Modell erklimmt jeden Berg und lässt am Rastplatz keine Wünsche offen. Mit Markise, Fahrradträger und Anhängerkupplung sind Sie bestens ausgestattet.

🚌 Platz für 4 Personen

 

 

Oberste Priorität: Qualitätszeit mit Freunden und Familie

 

Sie wünschen sich eine intensive Zeit mit Ihrer Familie oder Ihren Freunden? Bleiben Sie einfach, wo es Ihnen besonders gut gefällt und Sie sich wohlfühlen. Zusammen in den Tag starten, die Umgebung entdecken und abends ein großes, gemeinsames Essen unter freiem Himmel.

Kinder lieben diese spannende Art des Reisens. Die Gruppe wird zu einem starken Team, da jeder an der Gestaltung des Tages mitwirkt. Das Wohnmobil wird zum Mittelpunkt des Geschehens. Hier findet man Entspannung, stärkt sich und ruht sich von den schönen Erlebnissen aus.

 

Der Sky Traveller von Knaus bietet viel Platz und Stauraum. Neben dem großzügigen Alkoven gibt es auch praktische Stockbetten oder ein geräumiges Doppelbett über der riesigen Heckgarage.. Trotzdem handelt es sich um ein Leichtgewicht, da es mit einem normalen PKW-Führerschein zu bewegen ist. Unter der Markise finden Sie immer einen gemütlichen, schattigen Platz.

🚌 Platz für 6 Personen

Red Bull X-Alps: Begleitfahrzeug für Sebastian Huber 2
LOBRA Wohnmobile stellt Begleitfahrzeug für Sebastian Huber
Von 2. bis 31. Juli 2017 fand mit den Red Bull X-Alps das wohl härteste Adventure Race der Welt zum achten Mal statt. Für 32 Athleten aus 21 Ländern hieß es erneut: Per Gleitschirm und zu Fuß von Salzburg bis nach Monaco die Alpen auf einer über 1000 Kilometer langen Route zu überqueren. Sebastian Huber (31) aus Söldenau bei Passau war gemeinsam mit seinem Supporter Martin Walleitner zum zweiten Mal dabei. LOBRA Wohnmobile stellte dem erfolgreichen Team aus Deutschland – wie im Jahr 2015 – ein Wohnmobil zur Verfügung. Im Interview spricht „Basti“ Huber über den Reiz der X-Alps, die körperliche bzw. mentale Anstrengung und erklärt, welcher Herausforderung er sich gerade im Himalaya stellt.

LOBRA Wohnmobile: Wie kam Basti Huber zum Gleitschirmfliegen und was machst du beruflich?
Basti Huber: Ich bin gelernter Forstwirt und als solcher gemeinsam mit meinem Vater und Bruder in meiner Heimat nahe Passau tätig. Mittlerweile arbeite ich auch als Gleitschirmlehrer. Begonnen hat alles bei der Bundeswehr in Bad Reichenhall, wo ich 2006 Florian Glockner aus Kreuth am Tegernsee kennen gelernt habe. Wir wurden Freunde und waren regelmäßig gemeinsam in den Bergen unterwegs. Irgendwann hockten wir am Gipfel und sagten uns: „Wie schön wäre es jetzt, sich den Abstieg zu ersparen und ins Tal zu fliegen.“ Kurzum: 2008 habe ich den Gleitschirmflugschein gemacht.

LOBRA Wohnmobile: 2015 dann die erste Teilnahme bei den Red Bull X-Alps, wo du auf Anhieb Zweiter geworden bist.
Basti Huber: Meine Premiere bei den X-Alps 2015 lief großartig, ja. Dieses Jahr belegten wir Platz 8, womit ich, obwohl ein wenig von Pech verfolgt, grundsätzlich zufrieden bin. Das Wichtigste bei derart anspruchsvollen Unternehmungen ist doch: Unfall- bzw. verletzungsfrei den Wettkampf zu beenden. 2017 habe ich es nicht ganz nach Monaco geschafft. 95 Kilometer vor dem Ziel war Schluss.

LOBRA Wohnmobile: Womit wir bei Wettkampf-Regeln wären. Wann gilt das Rennen als beendet?
Basti Huber: 48 Stunden nachdem der Sieger in Monaco gelandet ist. Außerdem wird ab dem ersten Tag das Teilnehmerfeld von hinten gestrichen. Heißt, alle 48 Stunden scheidet der Tagesletzte jeweils aus.

LOBRA Wohnmobile: Müssen vorgeschriebene Renn- bzw. Ruhezeiten bei den X-Alps eingehalten werden?
Basti Huber: Wie wir Athleten die vorgegebene Race-Time von 5 Uhr morgens bis 22.30 Uhr gestalten, wann wir Pausen einlegen oder auch nicht, bleibt uns selbst überlassen.

LOBRA Wohnmobile: Starker Gleitschirmflieger oder ausdauernder Bergsteiger, wer ist bei den X-Alps im Vorteil?
Basti Huber: Man muss konditionell schon sehr gut drauf sein, um bei den X-Alps vorne mithalten zu können. Es versteht sich von selbst, dass alle Starter top Gleitschirmflieger sind.

LOBRA Wohnmobile: Wie überprüft die Rennleitung den Wettkampf?
Basti Huber: Da jeder Teilnehmer ein GPS-Gerät bei sich trägt, das alle paar Sekunden die exakte Position übermittelt, weiß die Rennleitung zu jeder Zeit, wo wir uns gerade befinden. Über die Webseite der X-Alps kann dieses Live-Tracking auch öffentlich verfolgt werden.

LOBRA Wohnmobile: Wo verbringt man die Nächte?
Basti Huber: Endet die tägliche Race-Time, darf sich der Athlet von dem Standort, an dem man sich gerade befindet, nur noch in einem Radius von 200 Metern entfernen. Heißt: Da schläft man dann auch. Im Idealfall ist der jeweilige Supporter mit dem entsprechenden Campervan in der Nähe.

LOBRA Wohnmobile: Stichwort Supporter. Wer waren 2017 deine Helfer?
Basti Huber: Martin Walleitner, selbst ein ausgezeichneter Pilot, war zum zweiten Mal mein Logistik-Partner. Tobias Bauer, mein Fliegerfreund hat mich ebenfalls begleitet. Der größte Luxus überhaupt: Ich hatte mit Helmut Lorenz aus Schliersee einen eigenen Physiotherapeuten dabei. Zu wissen, dass dir abends ein guter Spezl die Muskeln glatt bügelt, hilft bei kräftezehrenden Fußmärschen die Motivation hoch zu halten.

LOBRA Wohnmobile: Wie wichtig sind die Supporter bei den X-Alps?
Basti Huber: Ohne die läuft nix. Martin und Tobias waren, wenn man so will, mein „Bodenpersonal“, meine Köche, technischen Leiter und Logistikpartner. Sie versorgten mich mit Wetterdaten, Wechselklamotten, Essen, kümmerten sich um die technischen Geräte, sorgten dafür, dass alle Akkus immer wieder aufgeladen waren. Aber auch taktische Entscheidungen trifft man im Team, plant also die Route für den Folgetag gemeinsam. Läuft es mal schlecht, sind es die Supporter, die einem gut zureden und einen wieder aufbauen.

LOBRA Wohnmobile: Wie zufrieden warst du mit dem Teamfahrzeug, das wir euch gerne zur Verfügung gestellt haben?
Basti Huber: 2017 waren wir – ein dickes Dankeschön nochmal an dieser Stelle – mit einem „Knaus Solution Boxstar“ unterwegs. Gleich vorneweg: Das Begleitfahrzeug ist das A und O bei den X-Alps. Der Kastenwagen war im Vergleich zu dem VW-Bus, den wir 2015 hatten, ein echtes Luxusgefährt und mobiles Zuhause, also Restaurant, Hotel und WC auf Rädern und Logistikzentrum in einem.

LOBRA Wohnmobile: Was macht den Reiz der X-Alps aus?
Basti Huber: Die Kombination aus Fliegen und Laufen reizt mich sehr. Das Zusammenspiel aus mentaler Anstrengung beim Fliegen und die körperliche Herausforderung des Bergsteigens machen einen Wettkampf wie die X-Alps so reizvoll. Taktik und Routenwahl spielen außerdem eine entscheidende Rolle.

LOBRA Wohnmobile: Trotz zweier erfolgreicher Teilnahmen hast du über Facebook verlauten lassen, künftig nicht mehr an den X-Alps teilnehmen zu wollen. Warum?
Basti Huber: Man muss aufhören, wenn es gut läuft.

 LOBRA Wohnmobile: Gaisberg, Triglav, Kampenwand, Zugspitze, Monte Baldo, Matterhorn und Peille waren fixe Wendepunkte bei den diesjährigen X-Alps. Bleibt die Routenwahl von einem Wendepunkt zum nächsten dem Athleten selbst überlassen?
Basti Huber: Richtig, man darf die Route selbst bestimmen, muss allerdings die fixen Wendepunkte innerhalb bestimmter Radien erreichen. Im Einzelfall musste man sogar landen und einen Art Passierschein unterschreiben. Erlaubte Fortbewegungsart: Fliegen und Gehen.

LOBRA Wohnmobile: Entschuldige die indiskrete Frage. Was, wenn man während der Fluges auf Toilette muss?
Basti Huber: Wir tragen Urinalkondome, die in einen Schlauch münden. (Lacht) Heißt: Bein während der Fluges ausstrecken und laufen lassen.

LOBRA Wohnmobile: Und das große Geschäft?
Basti Huber: Das muss warten bzw. vor dem Flug erledigt sein.

LOBRA Wohnmobile: Dein nächstes Abenteuer?
Basti Huber: Im Team mit Stefan „Boxi“ Bocks wollen wir das Himalaya-Gebirge innerhalb von 6 Wochen ab Ladakh in Indien nach Pokhara in Nepal überqueren. Gesamtdistanz ca. 1200 Kilometer. Bei der Fly & Hike Himalaya Expedition heißt es erneut Fliegen und Bergsteigen miteinander zu kombinieren.

 

Anmerkung der Redaktion: Das Abenteuer Fly & Hike Himalaya hat am 30. September 2017 begonnen.Unter dem Link www.up-paragliders.com/de/team/adventure-trip-himalaya kann man Basti und Boxi über einen Livetracker und kurze Blogeinträge folgen.